Therapieangebot 02
Online-Therapie bei Panikattacken
Eine Panikattacke kann sich anfühlen wie eine unmittelbar drohende Katastrophe. Auch wenn medizinisch keine akute Gefahr besteht, sind die körperlichen Empfindungen real – und die Angst vor der nächsten Attacke kann das Leben stark einschränken.
Erstgespräch anfragenMögliche Anzeichen
Typische Erfahrungen bei Panik
Panik setzt oft plötzlich ein. Besonders belastend ist häufig nicht nur die Attacke selbst, sondern die Erwartungsangst zwischen den Attacken.
- Herzrasen, Engegefühl, Zittern oder Schwindel
- Gefühl, keine Luft zu bekommen oder ohnmächtig zu werden
- Angst vor Herzinfarkt, Kontrollverlust oder dem Sterben
- ständige Beobachtung körperlicher Veränderungen
- Vermeidung von Autofahrten, Geschäften, Aufzügen oder Menschenmengen
- Mitführen von Medikamenten oder Begleitpersonen als Absicherung
Einordnung
Den Panikkreislauf entschlüsseln
Körperliche Empfindungen werden in einer Panikattacke häufig als Zeichen unmittelbarer Gefahr interpretiert. Diese Bewertung verstärkt die Alarmreaktion, wodurch die Empfindungen weiter zunehmen. Es entsteht ein sich selbst beschleunigender Kreislauf.
Das Wissen um diesen Mechanismus allein genügt nicht immer. Entscheidend ist, die eigenen Auslöser, Befürchtungen und Schutzstrategien genau zu verstehen und anschließend korrigierende Erfahrungen zu ermöglichen.
Therapeutische Arbeit
Sicherheit entsteht durch Verstehen und Erfahrung
Wir analysieren gemeinsam, wie Ihre Panikattacken beginnen und welche Gedanken und Verhaltensweisen sie verstärken. Sie entwickeln einen neuen Umgang mit den körperlichen Signalen und lernen, ihnen weniger bedrohliche Bedeutung zu geben.
Schritt für Schritt können vermiedene Situationen wieder zugänglich werden. Bei erstmals auftretenden oder ungeklärten starken körperlichen Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung wichtig und kein Widerspruch zu einer psychotherapeutischen Behandlung.
Häufige Fragen
Was Sie vielleicht noch wissen möchten.
Kann eine Panikattacke gefährlich sein?
Panikattacken sind extrem belastend, führen aber gewöhnlich nicht zu der befürchteten Katastrophe. Neue, ungewöhnliche oder medizinisch ungeklärte Beschwerden sollten dennoch ärztlich untersucht werden.
Was passiert, wenn während der Videositzung Panik aufkommt?
Dann nutzen wir genau diese Situation, um das Erleben gemeinsam einzuordnen und den Umgang damit zu üben. Vorab besprechen wir außerdem, wo Sie sich befinden und wen Sie im Notfall erreichen können.
Kann ich parallel Medikamente nehmen?
Medikamentöse Fragen gehören in ärztliche Hand. Eine verordnete Medikation kann grundsätzlich parallel bestehen; Änderungen sollten ausschließlich mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt abgestimmt werden.
Erster Schritt