Therapieangebot 04
Online-Therapie bei Trauer und Verlust
Trauer folgt keinem festen Zeitplan. Sie kann leise oder überwältigend sein, sich in Wellen bewegen und das eigene Verhältnis zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verändern.
Erstgespräch anfragenMögliche Anzeichen
Trauer hat viele Ausdrucksformen
Nicht jeder Verlust ist ein Todesfall. Auch Trennung, Krankheit, der Verlust einer Lebensrolle oder einer gemeinsamen Zukunft können tiefe Trauer auslösen.
- intensive Sehnsucht, Leere oder innere Unwirklichkeit
- Schuldgefühle und quälende Was-wäre-wenn-Gedanken
- Rückzug oder das Gefühl, von anderen nicht verstanden zu werden
- Schlafprobleme, Erschöpfung und körperliche Unruhe
- Angst vor einem Leben ohne den verlorenen Menschen
- Spannung zwischen Festhalten und Weiterleben
Einordnung
Die Bindung würdigen und das Leben neu ordnen
Trauer muss nicht ‚abgeschlossen‘ werden, als wäre eine bedeutsame Beziehung erledigt. Häufig geht es vielmehr darum, eine neue innere Form der Verbundenheit zu finden und zugleich wieder am gegenwärtigen Leben teilzunehmen.
In der Begleitung dürfen Schmerz, Liebe, Wut, Erleichterung, Schuld und auch spirituelle Fragen nebeneinander bestehen. Ihre persönliche Weltanschauung wird respektiert. Es gibt kein vorgeschriebenes Tempo und keine einzig richtige Art zu trauern.
Therapeutische Arbeit
Ein Raum, in dem nichts wegerklärt werden muss
Wir geben dem Erlebten Worte und betrachten Situationen, Bilder und Gedanken, die sich immer wieder aufdrängen. Dabei können auch nicht geführte Gespräche, offene Konflikte und die Bedeutung gemeinsamer Erinnerungen ihren Platz finden.
Gleichzeitig achten wir auf Stabilisierung, Alltag, Beziehungen und kleine Schritte zurück in eine Zukunft, die zunächst vielleicht fremd wirkt. Ziel ist nicht das Vergessen, sondern ein Leben, in dem Erinnerung und neue Erfahrung nebeneinander möglich werden.
Häufige Fragen
Was Sie vielleicht noch wissen möchten.
Wann ist Trauer noch normal?
Trauer kann lange dauern und sehr intensiv sein. Unterstützung ist nicht erst dann sinnvoll, wenn etwas ‚unnormal‘ geworden ist. Entscheidend ist, wie sehr Sie leiden, sich isoliert fühlen oder im Alltag blockiert sind.
Muss ich über alles sprechen?
Nein. Sie bestimmen, was Sie wann erzählen möchten. Schweigen, Erinnern und vorsichtiges Annähern können ebenso Teil einer Sitzung sein wie ausführliches Sprechen.
Dürfen spirituelle Erfahrungen Thema sein?
Ja. Solche Erfahrungen werden weder vorschnell bewertet noch pathologisiert. Wir betrachten gemeinsam, welche Bedeutung sie für Sie und Ihren Trauerweg haben.
Erster Schritt